Tajine aus Lehm inkl. Kochfibel & kostenfreier Versand

Bei deinem Motto-Koch-Abend steht Afrikanisch auf dem Plan? Du probierst gerne neue Leckereien aus? Oder suchst eine passende Alternative zum Dampfgarer? Dann ist eine Tajine bestimmt voll dein Ding. Die Tajine-Liebe bei uns im Team ist echt groß: Meine Familie und ich nutzen unsere Tajine aus Lehm sehr häufig für die verschiedensten Kreationen. Und auch Kerstin ist ein riesen Fan und probiert regelmäßig neue spannende Gerichte aus. Jenni ist ein echter Tajine-Rookie, hat sich nach einer Online-Afrika-Tour jetzt allerdings fest vorgenommen, den Lehmtopf auszuprobieren. Wir haben für euch gesammelt und 5 Gründe rausgepickt, welche die Tajine für uns zu etwas ganz Besonderem machen. Und außerdem gibt's noch ein vegetarisches Tajine-Rezept obendrauf, damit euch das Wasser (so wie uns) richtig im Mund zusammenläuft.

Moment mal… was ist denn eigentlich eine Tajine?

Tajine inkl. Kochfibel & kostenloser Versand

Die Tajine stammt ursprünglich aus Marokko – könnte also genauso gut in einem Märchen aus 1001 Nacht vorkommen. Der Dschinni-Geist, der in der Tajine wohnt, erfüllt dir deine leckersten Koch-Wünsche. Die Tajine ist ein kleiner Schmortopf aus Lehm, der vor allem durch seine besondere Form und den kugelförmigen Deckel auffällt. Diese Form und das tolle Material sorgen dafür, dass du leckere, fein gegarte Gerichte zubereiten kannst. Ein kleiner Insider: Nicht nur der Topf, sondern auch die darin zubereiteten Gerichte werden als Tajine bezeichnet.

Unsere 5 Gründe, warum die Tajine etwas Besonderes ist

Auf die Tajine, fertig und los: Hier kommen unsere Highlights, die uns zu Tajine-Liebhabern machen.

Grund 1: Unsere Tajine wird von Nomadenfamilien handgefertigt – und sichert ihren Lebensunterhalt

Was wir besonders toll finden: Unsere Tajine wird von Nomadenfamilien handgefertigt – und den Familien wird dadurch ihr Lebensunterhalt gesichert. Für die Herstellung nutzen die Nomadenfamilien jahrtausendealtes Wissen und verwenden ausschließlich naturbelassenen Lehm, der frei von Schwermetallen und besonders hitzebeständig ist. Außerdem handelt es sich bei Lehm um einen tollen Hitzespeicher: Er sorgt dafür, dass sich die Hitze perfekt verteilt und garantiert, dass deine Gerichte lange warm bleiben.

Grund 2: Mit dem Lehmtopf garst du deine Zutaten besonders schonend

https://gruenergedanke.de/collections/deko-fuer-die-kueche

Wenn du beim Kochen nichts anbrennen lässt, passt die Tajine perfekt zu dir. Mit ihr gelingen schonend gegarte Gerichte – auf ganz einfache Art und Weise. Achtung, jetzt wird es ein bisschen technisch: Durch die Hütchenform des Deckels verteilt sich die Hitze in der Tajine ganz gleichmäßig, ohne dass Flüssigkeit entweicht. Deine Zutaten werden also im eigenen Saft gegart und nehmen auch die feinen Aromen der Gewürze viel besser auf. Das Ganze spielt sich bei niedriger Hitze ab und du musst die Tajine auch nicht ständig beaufsichtigen. So kannst du dich nebenher anderen Dingen widmen: einer liebevollen Tischdeko, einem leckeren Nachtisch oder dir noch schnell einen Mini-Spa-Moment gönnen.

 

Grund 3: Die Tajine bietet ein ganz besonderes Kocherlebnis

Hackblock/Butcherblock aus Buchenholz

In Marokko wird die Tajine oft auf dem offenen Feuer zubereitet – und wir haben tolle Neuigkeiten für dich: Das kannst du mit unserer Tajine auch. Du kannst also eine besondere Kochshow für deine Gäste liefern oder die Tajine bei deiner Grillparty einfach auf der Feuerstelle zubereiten. Auf diese Weise wird das Kochen mit dem Lehmtöpfchen zum Erlebnis für dich und deine Gäste. Falls dir das Kochen auf offener Flamme nicht so behagt, kannst du mit der Tajine auch auf allen Herdarten (außer dem Induktionsherd) kochen oder sie ganz einfach in den Backofen packen.

Grund 4: In der Tajine bereitest du easy peasy leckere Gerichte zu

Buch "Tajine vegetarisch" von Jochen Walther

Wir lieben Gerichte, die sich einfach zubereiten lassen und trotzdem superlecker sind. Die Tajine aus 1001 Nacht bietet dir genauso viele Rezeptmöglichkeiten. Falls du so wie wir Gefallen an Tajine-Gerichten findest, kannst du dich mit unserem vegetarischen Kochbuch richtig austoben. Das pinnst du einfach in den Kochbuchhalter und los gehts. Natürlich kannst du auch ganz zartes Fleisch oder feinen Fisch in deinem Lehmtopf zubereiten und sogar süße Tajine-Gerichte ausprobieren. Du siehst also, dass deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Pssst: Ein Rezept haben wir sogar für dich vorbereitet, du findest es am Ende von diesem Beitrag.

Grund 5: Freu dich auf weniger Geschirr und eine einfache Reinigung

Topfbürste aus Buchenholz mit Naturfaser

Bei dir ist am Ende der Motivation immer noch so viel Geschirr übrig? Dann wirst du die Tajine lieben. In diesem Küchenutensil werden alle Zutaten gemeinsam gekocht, auf diese Weise brauchst du keine zusätzlichen Töpfe und Pfannen. Tätigkeiten wie Würzen, Marinieren und Co. kannst du auch gleich in der Tajine erledigen. Und dann gibt es natürlich noch die Option, deine Leckereien direkt aus der Tajine zu essen – dann sparst du dir auch noch das Geschirr. Ganz ohne Spülabenteuer geht's dann leider doch nicht, allerdings lässt sich die Tajine einfach mit einer Bürste und klarem, warmem Wasser ohne Spüli reinigen. Wenn du deine Tajine neutralisieren möchtest, dann kannst du dafür einfach Essig, Alkohol oder Zitrone verwenden.

Rezept: Kichererbsen-Tajine mit Gemüse

Kichererbsen haben bei diesem Rezept nichts mehr zu lachen. Aber dir zaubert das leckere Gericht bestimmt ein zufriedenes Grinsen aufs Gesicht. Achtung, jetzt wird's lecker!

Pssst: Das solltest du vor dem ersten Tajine-Experiment beachten: Wenn du deine Tajine zum ersten Mal benutzt, legst du sie zuallererst für mindestens drei Stunden in Wasser ein. Das ist wichtig, denn die unbenutzte Oberfläche der Tajine ist noch porös. Anschließend reibst du den inneren Boden deiner Tajine mit einem guten Schuss Oliven- oder Sesamöl ein und stellst sie dann auf den Herd, wo du sie Stück für Stück auf die höchste Stufe erhitzt. Dann brätst du entweder Salz, Kartoffeln oder Zwiebeln unter ständigem Wenden für mindestens 20 Minuten scharf an. In diesem Schritt kannst du auch deine Lieblingsgewürze hinzugeben. Dieses Vorgehen dient der Oberflächenversiegelung deiner Tajine und sorgt für eine natürliche Antihaftbeschichtung. Wichtig: Auch vor jedem weiteren Benutzen solltest du deine Tajine erst mal für 10 Minuten wässern.

Zubehör: Eine Tajine für 4 Personen

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stückchen Ingwer
  • 150 g rote Linsen
  • 1 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 2 Karotten
  • 200 g Kichererbsen
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Kurkuma
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 40 g getrocknete Aprikosen
  • 1 Dose Tomaten (in Stücken)
  • 1 TL Apfelessig
  • Salz und Pfeffer
  • Frische Petersilie

Schritt 1: Zuerst schälst du den Ingwer, die Zwiebel und den Knoblauch. Dann schneidest du die Zucchini in kleine Würfelchen und die Karotten in feine Scheibchen. Die Aubergine schneidest du auch in feine Scheiben, die du dann noch einmal vierteln kannst. Außerdem kannst du gleich die Aprikosen in kleine Stücke hacken.

Schritt 2: Dann erhitzt du das Kokosöl in der Tajine, gibst den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer dazu und schwitzt das Ganze kurz an. Anschließend gibst du das Tomatenmark, das Paprikapulver, den Kreuzkümmel und den Kurkuma dazu.

Schritt 3: Jetzt fügst du das Gemüse und die roten Linsen dazu und löschst es dann mit der Gemüsebrühe ab.

Schritt 4: Im nächsten Schritt lässt du das Gericht für ca. 15 Minuten köcheln, sodass die Linsen weich werden. Jetzt gibst du die zerkleinerten Aprikosen dazu und rührst dann die stückigen Tomaten und die Kichererbsen in das Gericht. Das Ganze lässt du noch einmal kurz köcheln und kannst deine Kreation dann mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie verfeinern.

Pssst: Das Rezept hat sich die liebe Denise von Foodlovin’ ausgedacht. Schau doch mal bei ihr vorbei, da findest du noch viele weitere, leckere Rezeptideen.

Du hast das Rezept ausprobiert oder möchtest deinen persönlichen Favoriten unter den Tajine-Gerichten mit uns teilen? Dann sende uns dein Lieblingsrezept zu – wir probieren es auf jeden Fall aus, versprochen!

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